Wenn du als Mama nur noch funktionierst und der Alltag immer schwerer wird
Aktualisiert: vor 2 Tagen
Du stehst morgens auf, bevor alle anderen wach sind, und funktionierst den ganzen Tag: Frühstück, Kindergarten, Wäsche, Termine, Trösten, Streit schlichten, kochen, zuhören. Abends fällst du oft schon mit den Kindern ins Bett, weil einfach nichts mehr geht. Und dann ist da dieses schlechte Gewissen – weil für deinen Partner keine Kraft, keine Nähe und keine Zeit mehr übrig bleibt. Irgendwo zwischen all dem ist das Gefühl verloren gegangen, dass auch du eigene Bedürfnisse hast.
Wenn du dich darin wiedererkennst, bist du nicht allein. Viele Mamas kennen Phasen, in denen nach außen alles weiterläuft, während sie sich selbst zunehmend erschöpft und ausgelaugt fühlen. Umgangssprachlich fällt dabei manchmal der Begriff „Mama-Burnout".

Wenn aus Müdigkeit immer mehr Erschöpfung wird
Müde zu sein gehört für viele Mamas gerade in intensiven Phasen zum Alltag. Manchmal merkt man jedoch, dass ein paar ruhigere Nächte oder eine kurze Pause nicht mehr das gleiche Gefühl von Erholung bringen wie früher.
Vielleicht kennst du einige dieser Situationen:
Du fühlst dich häufig müde und ausgelaugt.
Du reagierst schneller gereizt, als du eigentlich möchtest.
Kleinigkeiten bringen dich leichter aus der Fassung.
Du fühlst dich innerlich leer oder mit allem gleichzeitig überfordert.
Du hast das Gefühl, nur noch zu funktionieren und kaum Zeit für dich zu haben.
Vielleicht bemerkst du auch körperliche Beschwerden wie Verspannungen, Kopfschmerzen oder unruhigen Schlaf.
Solche Wahrnehmungen können ganz unterschiedliche Hintergründe haben. Sie sind vor allem ein Anlass, genauer auf dich zu schauen und dir die Unterstützung zu holen, die zu deiner Situation passt.
Wenn das Fass immer voller wird
Stell dir deinen Alltag einmal wie ein Fass vor.
Jeder anstrengende Tag, jede schlaflose Nacht, jeder heruntergeschluckte Ärger, jede Sorge um die Kinder, jeder Streit und jede Enttäuschung ist wie ein weiterer Tropfen.
Solange noch Platz ist, machst du weiter. Du organisierst, funktionierst und hältst alles zusammen.
Doch irgendwann fühlt sich das Fass einfach voll an.
Dann reicht vielleicht ein umgekipptes Glas Saft, ein „Nein“ zu viel oder ein falsches Wort und plötzlich kommen Wut oder Tränen hoch. Danach fragst du dich vielleicht selbst: Warum hat mich ausgerechnet diese Kleinigkeit so getroffen?
Vielleicht war es gar nicht diese eine Situation. Vielleicht war sie einfach der Tropfen, der für dich in diesem Moment zu viel war.
Genau deshalb finde ich das Bild vom Fass so passend: Es erinnert uns daran, nicht erst dann auf uns selbst zu schauen, wenn gefühlt schon alles überläuft.
Warum regelmäßiges Loslassen guttun kann
Im Leben einer Mama wird es immer wieder anstrengende Tage, Sorgen, Streit oder starke Gefühle geben. Es geht also nicht darum, all das aus dem Leben zu verbannen.
Viel wichtiger ist, sich selbst zwischendurch wahrzunehmen.
Was beschäftigt mich gerade? Was fühlt sich schwer an? Was brauche ich heute? Und was möchte ich vielleicht nicht länger mit mir herumtragen?
Viele von uns sind es gewohnt, Ärger herunterzuschlucken, Sorgen beiseitezuschieben und einfach weiterzumachen. Dabei kann es guttun, Gefühlen bewusst Raum zu geben, anstatt sie im hektischen Alltag immer wieder zur Seite zu schieben.
Auch du darfst in deinem Familienalltag vorkommen. Kleine Momente nur für dich müssen nichts mit Egoismus zu tun haben. Sie können eine Möglichkeit sein, wieder bewusster wahrzunehmen, wie es dir gerade geht und was dir persönlich guttut.
Kleine Wege, dein Fass zwischendurch leichter werden zu lassen
Es müssen nicht immer große Veränderungen sein. Manchmal sind es kleine Dinge im Alltag, die sich gut und stimmig anfühlen:
einmal bewusst durchatmen, bevor du auf die nächste Anforderung reagierst
aussprechen, was gerade da ist: „Mir ist heute einfach alles zu viel.“
dir erlauben, nicht alles perfekt machen zu müssen
Hilfe annehmen, wenn sie dir angeboten wird
kleine Momente einplanen, die wirklich nur dir gehören
bewusst wahrnehmen, welche Gefühle und Gedanken dich gerade begleiten
dir regelmäßig Zeit nehmen, um zur Ruhe zu kommen und emotionalen Ballast für einen Moment abzugeben
Es geht nicht darum, noch einen weiteren Punkt auf deine To-do-Liste zu setzen. Vielmehr darfst du herausfinden, was sich für dich im Alltag entlastend und stimmig anfühlt.
Du musst nicht warten, bis nichts mehr geht
Vielleicht ist das der wichtigste Gedanke: Du darfst dir Zeit für dich nehmen, bevor sich dein Fass randvoll anfühlt.
Nicht erst irgendwann und nicht erst, wenn alles zu viel geworden ist. Regelmäßig, als kleiner Teil deines Mama-Alltags.
Genau aus diesem Gedanken heraus habe ich die monatliche 3E-motion Online-Balance entwickelt: eine Auszeit für dich als Mama, einmal im Monat via Zoom, in der wir uns Zeit für das nehmen, was dich emotional gerade beschäftigt.
Die 3E-motion Balance ist meine kinesiologische Methode. Du kannst sie regelmäßig einmal im Monat als Online-Balance erleben oder einzeln als 1:1 Balance in der Praxis oder als 1:1 AudioBalance. In jeder 3E-motion Balance darfst du wahrnehmen, was sich für dich schwer anfühlt, und kinesiologisch mit dem arbeiten, was sich in diesem Moment zeigt. Du musst dabei nichts leisten und auch nicht deine ganze Geschichte erzählen.
Die monatliche 3E-motion Online-Balance bietet dir einmal im Monat einen festen Rahmen nur für dich – zum Innehalten, Hinfühlen und für deine kinesiologische Balance.
Vielleicht wird daraus für dich ein Moment, in dem du nicht organisieren, funktionieren oder für alle anderen da sein musst – ein Moment, in dem du einfach einmal Zeit für dich hast.



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